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Schwacke-Liste - Preise für Gebrauchtwagen

25. März 2009 | Von Andreas Mohr

Wer sein Auto verkaufen möchte kommt nicht um sie herum: Die Schwacke-Liste ist DAS Werkzeug zur Bewertung des Wertes eines Kraftfahrzeugs.

Gebrauchtwagen flickr nikoetro

In Fachkreisen heißt sie meistens nur „Schwacke“: Die Schwacke-Liste ist nach ihrem ersten Herausgeber, dem Fachmann für Automobile, Hanns W. Schwacke erfunden und Ende der 1950-er Jahre erstmals als „Marktbericht für Gebrauchtwagen“ herausgegeben worden. Als Anreiz für die Schwacke-Liste diente das so genannte „Blue Book“, ein amerikanisches Vorbild.

Die Schwacke-Liste für jedes Gefährt

Seitdem hat sie sich immer weiter entwickelt und wird laufend aktualisiert. Zur besseren Übersicht ging man irgendwann dazu über, sie in die Kategorien Nutzfahrzeuge, PKW und Motorräder zu ordnen, aber auch sehr spezielle Schwacke-Listen zum Thema Geländewagen, Lkw, Boot und Reisefahrzeugen gibt es mittlerweile.

Die Handhabung der Schwacke-Liste

In der Schwacke-Liste selbst stehen immer nur Serienmodelle, die zwar einen Durchschnittspreis verraten, aber für ein richtiges Geschäft nicht taugen. Um den tatsächlichen Wert des eigenen Klein- oder Sportwagens zu berechnen, muss man mit den eingetragenen Größen dieser Durchschnittsmodelle und der zusätzlichen Listenwerten arbeiten. Derartige Korrekturtabellen beziehen sich auf variable Merkmale wie individuelle gefahrene Kilometerzahl, Extras, Termin der ersten Zulassung. Die Berechnung des Werts eines Wagens anhand der Schwacke-Liste wird damit zwar weitaus komplizierter, aber auch sehr genau.

Die kostenpflichtige Schwacke-Liste kann man  im Netz bestellen oder herunterladen. Eine einfache Liste für einen PKW kostet z.B. um die 50 €.



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9 Kommentare

  1. The warm feeling I get when someone is thoughtful enough to say thank you for having been helped far outweighs the empty one I get when there’s no feedback at all.

  2. Gebrauchswert FIAT 600

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Wie kann ich in Erfahrung bringen, was 1975 ein FIAT 600 gekostet hatte ?

    mit freundlichen Grüßen

    Rolf Ewald

  3. [...] die Schwacke, wie die Schwacke Liste auch genannt wird, immer auf dem neusten Stand gehalten wird ist sie eine wichtige Grundlage für [...]

  4. Ist es nicht einfacher, man geht maml zum TÜV und lässt ein Gutachten machen? Das ist - glaube ich auch nicht teurer. Die Gewähr, dass man den bestimmten Preis bekommt, hat man sowieso bei keiner der Varianten

  5. Sehr geehrte Damen und Herren,
    Wie erfahre ich was ein VW Golf C Turbodiesel Baujahr 5.12.86,
    am 9.11.1990 noch ca. wert war??

    Mit freundlichenGrüßen
    Bertram Lange

  6. Jeder Händler weiß aber auch, daß die Schwackeliste nur ein ganz kleiner Anhalt ist, da die Fahrzeugpreise einfach viel zu schnell schwanken. Deshalb sollte sich niemand wundern, wenn der Händler einen ganz anderen Preis (nach oben wie nach unten) macht, als diese Liste ausweist. Die beste Preisermittlung ist immer noch, in dem man einfach mit dem Fahrzeug zu 3-5 Händlern fährt und sich einen Preis nennen lässt.

  7. Dennoch kann man sich mit Hilfe der Schwacke Liste einen ersten Überblick verschaffen und verhindern, dass man von einem Händler über den Tisch gezogen wird. Ich denke, dass das Geld für eine Schwacke Liste auf jeden Fall nicht rausgeschmissen ist - egal welchen Fahrzeugtyp man besitzt.

  8. Hab meinen alten Renault mit der Schwackeliste geprüft und dachte nicht das er noch so viel wert ist. Auch ein Bekannter war verwundert wieviel er für seinen Oldtimer erhalten würde. Von daher vor dem Autoverkauf auf jedenfall die Schwackeliste befragen.

  9. Für mich ist Schwacke nicht notwendig. Wenn ich mein Auto verkaufen möchte dann schaue ich, was mein Auto in den 2 bekannten Portalen ungefähr kostet und entscheide dann für wie viel Euro das Auto den Besitzer wechseln muss.

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